Grüne Apps fürs Handy

Nachhaltigkeit für die Hosentasche

Der Markt für Smartphone-Anwendungsprogramme, sogenannte Apps, brummt. Nach Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom wurden im vergangenen Jahr allein in Deutschland rund 750 Millionen der kleinen Programme geladen. Mittlerweile bieten die beiden größten Online-Märkte für solche Programme, „Appstore“ (Apple) und „Android Market“ (Google), nicht mehr nur Spiele oder Nachrichtenangebote, sondern auch einige „grüne“ Anwendungen: Sie helfen beim Energiesparen, weisen den Weg zu fair handelnden Modefirmen oder legen offen, welche Produkte den Nachhaltigkeitsversprechen ihrer Hersteller wirklich genügen. Angeboten werden sie von Unternehmen, Verbänden und Ministerien, und das oft kostenlos. „News Nachhaltigkeit“ hat sich auf den beiden dominierenden App-Märkten umgeschaut und eine Auswahl von Nachhaltigkeits-Assistenten für die Hosentasche zusammengestellt. Sie sind durchgängig gratis und weitgehend frei von Werbung.

Die Umweltschutzorganisationen Greenpeace und WWF stellen ihre bereits erprobten Fisch-Einkaufsführer auch als App zur Verfügung. Die Ratgeber erläutern, welche Fischarten Verbraucher bedenkenlos einkaufen und welche sie zum Bestandsschutz besser meiden sollten.

EcoChallenge, ein von Studierenden der Fachhochschule Potsdam entwickeltes Programm, weist mit Infografiken und kurzen Texten Wege zum nachhaltigen Konsum. Das App widmet sich jeder Woche einem neuen Konsumthema und fordert Nutzer zu kleinen Verhaltensänderungen auf.

Weitere "Grüne"-Apps:

Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung
Teaserbild & Bildquelle: iTunes


Quelle: Global Marshall Plan Foundation